LEARNTEC 2026: Was bleibt, was kommt, was fehlte?
LEARNTEC 2026: Was bleibt, was kommt, was fehlte?
Drei intensive Tage voller Eindrücke, Gespräche und Praxisbeispiele: Gemeinsam mit unserem Partner Wunderbyte waren wir in diesem Jahr erstmals selbst als Aussteller auf der LEARNTEC in Karlsruhe vertreten. Wir blicken zurück auf die Messe Anfang Mai und voraus auf neue Projektentwicklungen.
Das bleibt
Besonders präsent war wie erwartet die allgegenwärtige künstliche Intelligenz. Im Mittelpunkt stand dabei nicht mehr die Frage, ob KI Weiterbildung verändert (das merken und gestalten wir schließlich alle jeden Tag), sondern wie sie wirklich sinnvoll eingesetzt werden kann. Die Botschaft vieler Ausstellender und Referierender war eindeutig: nicht KI statt Lernen, sondern Lernen mit KI. Auch wir sagen: Statt als bessere Suchmaschine Antworten zu präsentieren, sollte KI als Lernpartner dabei unterstützen, Themen zu durchdringen.
Das kommt
Großes Interesse weckten dementsprechend KI-gestützte Gesprächssimulationen für praxisnahes Kommunikationstraining – und somit auch unser learncoach, der smarte Sparringspartner für Mitarbeitende im Handel und Verkauf, den wir stetig mit unserer geballten Erfahrung und konkreten Kundenbedarfen weiterentwickeln. Hier zeigte sich, welchen Unterschied das Wie macht. Gestützt auf die Ansätze der Entwickler:innen haben die präsentierten Chatbots beinahe unterschiedliche Charaktere. Unsere Überzeugung, für echten Mehrwert immer die Lernenden im Blick zu haben, hat auch der learncoach verinnerlicht.
Ebenso sichtbar wurde der Trend zu immersiven Lernwelten. Virtuelle Unternehmensumgebungen und interaktive, skalierbare Qualifizierungsräume machen Lernen greifbarer und näher am (zukünftigen) Arbeitsalltag der Zielgruppen. Diesen Ansatz haben wir beispielsweise mit unserem 360-Grad-Preboarding für Telefónica umgesetzt.
Inhaltlich gehörten Krisenmanagement, Arbeitssicherheit, Compliance und Datenschutz, Medienkompetenz und digitale Selbstbestimmung zu den prägenden Themen. Gleichzeitig war spürbar, dass auch Softskills und Diversity-Themen weiter an Bedeutung gewinnen – etwa die Frage, wie Lernen inklusiv, barrierearm und für unterschiedliche Zielgruppen zugänglich gestaltet werden kann. Viele interessierte und aufschlussreiche Gespräche durften wir zu unserem web-based Training zu Inklusion führen, das Vielfalt nicht als „Add-on“ versteht, sondern als messbaren Erfolgsfaktor für Unternehmen.
Und was fehlte?
Der große Wow-Effekt blieb aus unserer Sicht in diesem Jahr aus. Statt radikal neuer Ideen zeigte die Messe vor allem viele durchdachte Weiterentwicklungen. Vielleicht ist genau das derzeit die spannendste Beobachtung: Die Branche sucht weniger nach der nächsten spektakulären Technologie, sondern nach Lösungen, die im Alltag tatsächlich funktionieren und Lernen nachhaltig verbessern.
Im Vergleich zu früheren Jahren war auf der Messe auch weniger Betrieb zu spüren, doch dadurch entstand eine angenehm persönliche Atmosphäre mit viel Raum für tiefergehende Gespräche. Genau diese Momente des Austausches waren für uns besonders wertvoll. Aus ihnen entstehen nun konzeptionelle Ideen, konkrete Anforderungen und gemeinsame Perspektiven. Und genau darin liegt für uns die Stärke der LEARNTEC: Sie zeigt nicht nur technologische Neuerungen und inhaltliche Schwerpunkte, sondern bringt Menschen zusammen, die Weiterbildung aktiv gestalten.
Wir freuen uns darauf, mit unseren langjährigen und neuen Partnern weiterhin spürbaren Mehrwert für die Lernenden zu schaffen!

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