5 typische Kolleg:innen und wie Sie sie fürs Lernen motivieren

5 typische Kolleg:innen und wie Sie sie fürs Lernen motivieren

(Hinweis: Dieser Artikel bedient sich an Klischees und kann Spuren von Ironie enthalten.)

Jedes Team, jedes Unternehmen besteht aus Menschen mit unterschiedlichen Charakteren. Jede:r hat andere Talente, verfolgt im (Arbeits-)Leben andere Ziele und hat eine eigene Art, mit Herausforderungen umzugehen.
Wenn Sie diese unterschiedlichen Kolleg:innen zum Lernen bringen wollen ohne Zwang auszuüben, lohnt es sich, einen genaueren Blick auf die unterschiedlichen Zielgruppen zu werfen.

Wir haben fünf Typen identifiziert, die es in (fast) jedem Büro gibt. Mit einem vielfältigen Trainingsangebot können Sie jede:n bedarfsgereicht abholen und so unterstützen.

1. Die Dauergestressten

Eigenschaften: hektisch, meist ein paar Minuten zu spät, bekommt man nur schwer zu fassen

Typischer Satz: „Ist das dringend oder können wir das verschieben?“

Lernmotivation: Hier gibt es zwei Optionen. Entweder Sie spielen das Spiel mit und bieten kurze, knappe Lernhäppchen an, die zwischen zwei Termine passen. Oder Sie geben dieser Person, was sie selbst sich nicht nehmen würde: Zeit. Also beispielsweise ein ganztägiges Präsenztraining, das sie vom Laptop wegholt und einen richtigen Kontrast zum Arbeitsalltag bietet.
Das klingt extrem und es wird vermutlich Widerworte geben, aber rein lernpsychologisch wird ein Trainingstag bei diesem Typ Mensch nachhaltigen Erfolg bringen. Das Lernziel, also die spürbare Verbesserung im Anschluss an das Training, muss klar kommuniziert werden.

2. Die übermotivierten Streber:innen

Eigenschaften: sind immer super vorbereitet, übernehmen bereitwillig Extraaufgaben (auch ungefragt), haben von allem Ahnung und zu fast allem eine Meinung

Typischer Satz: „Ich hab da eine Idee und auch schon mal eine Präsentation vorbereitet.“

Lernmotivation: Rein inhaltlich hat diese Person schon alles vorgearbeitet. An Motivation und Arbeitseifer mangelt es ihr nicht. Wahrscheinlich kommt sie auch immer wieder auf Sie zu und fragt, ob sie diese oder jene Weiterbildung absolvieren darf. Wenn Sie dieser Person etwas Gutes tun möchten, nutzen Sie ihre Qualitäten und binden sie in die Trainingsentwicklung ein oder lassen sie als Coach den Kolleg:innen helfen. Oder Sie bieten Trainings an, die ihr neue Türen öffnen, also Möglichkeiten zur Weiterentwicklung.

3. Die Internetsüchtigen

Eigenschaften: haben zu jedem Thema ein Meme oder TikTok-Reel im Kopf, haben schon gegoogelt, bevor Sie etwas ausgesprochen haben, ihnen ist unklar, wo KI aufhört und wo der Mensch anfängt

Typischer Satz: „Ich hab da dieses Reel gesehen, da wird das ganz easy erklärt!“

Lernmotivation: Die Herausforderung wird sein, klarzumachen, dass man auch in Zeiten von Google und ChatGPT gewisse Dinge erlernen muss. Ähnlich wie bei unserem ersten Typ können Sie hier entweder auf die gewohnten Medien setzen und Online-Trainingsangebote machen. Vielleicht sucht sich der Kollege oder die Kollegin auch einfach selbst etwas aus dem online Lernkatalog aus. Oder Sie holen ihn oder sie raus aus dem digitalen Strudel in ein analoges Präsenztraining, das nochmal ganz andere Areale des Hirns stimuliert und so für Lernerfolge sorgt.

4. Die Tratschtanten und -onkel

Eigenschaften: sagen jedem persönlich guten Morgen, interessieren sich für und wissen immer alles, verbringen viel Zeit in der Kaffeeküche und bringen gerne Kuchen mit

Typischer Satz: „Na, wie findest du die neue Kollegin aus der Buchhaltung?“

Lernmotivation: Auf keinen Fall sollten Sie diese Person alleine hinter einen Bildschirm setzen und ihrem Schicksal überlassen. Solche Menschen sind „Rudeltiere“ und brauchen die soziale Interaktion. Sie lieben Präsenztrainings besonders für die Gruppenarbeiten und Gelegenheiten zur Unterhaltung. Wir empfehlen ein Blended-Training-Format, in dem die relevanten Inhalte vorab online eigenständig erarbeitet werden und das Gelernte dann im Austausch mit den Kolleg:innen diskutiert und gefestigt wird.

5. Die ambitionierten Workaholics

Eigenschaften: häufig Einzelgänger, wollen gefordert werden und vorankommen, lieben pragmatische Lösungen, häufig besserwisserisch

Typischer Satz: „Ich mache erst Feierabend, wenn ich das fertig gemacht habe, und wenn ich bis morgen hier sitze!“

Lernmotivation: Machen Sie klar, wie das Training zur Effizienzsteigerung beiträgt. Betonen Sie die Zielsetzung und den persönlichen Mehrwert. Online-Trainingsangebote sind gut, denn die Workaholics arbeiten gerne selbstständig. Aber vielleicht tut es ihnen auch gut, mal aus dem Hamsterrad herausgeholt zu werden.

Auch wenn Sie nicht jeder Person ein eigenes Training auf den Leib schneidern können, lohnt es sich dennoch immer, die Bedürfnisse der Lernenden in den Fokus zu nehmen. Heutzutage gibt es diverse Formate im digitalen und analogen Lernraum. Gute, professionell gemachte Trainings, die sich moderner didaktischer Methodiken bedienen, sprechen auch diverse Lernbedarfe und Vorlieben an. Schließlich gibt es immer wieder Trainings, die alle absolvieren sollten. Wir entwickeln seit über 30 Jahren Trainings, die sich an den Lern- und Arbeitsgewohnheiten der Zielgruppen orientieren. Gerne auch für Ihre Kolleg:innen!

03.01.2024

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